Ohne Vorlage, ohne Vergleich – unser eigener Weg“
Mit einem bewegenden Gottesdienst unter dem Motto „Ohne Vorlage, ohne Vergleich – unser eigener Weg“ begann für unseren ersten Abschlussjahrgang am 8.7.2026 ein ganz besonderer Tag. Ein Motto, das treffender kaum sein könnte: Als erste Schülerinnen und Schüler der Schule haben sie Neuland betreten, die junge Schule geprägt und ihre eigene Geschichte geschrieben.
Im Anschluss fand die feierliche Zeugnisübergabe im Sonsbecker Kastell statt. Bürgermeisterin Nadine Boegadan und Schulleiterin sowie Klassenlehrerin Frau Laarmanns würdigten in ihren Ansprachen die Leistungen und den Mut dieses besonderen Jahrgangs. Die 17 Absolventinnen und Absolventen waren nicht nur Lernende, sondern Wegbereiter einer Schule, die gemeinsam mit ihnen gewachsen ist. In den Reden wurde deutlich, dass dieser Abschluss weit mehr bedeutet als das Ende einer Schulzeit – er markiert ein Stück Schulgeschichte.
Am Abend folgte die große Abschlussfeier, die noch einmal zeigte, wie eng die Schulgemeinschaft in den vergangenen Jahren zusammengewachsen ist. Nach der erst kürzlich beendeten Berlinfahrt als letztes großes gemeinsames Erlebnis wurde nun endgültig Abschied genommen.
Grußworte der Pflegschaftsvorsitzenden Frau Wormland-Weinhold und der Vorsitzenden des Träger- und Fördervereins Frau Reichertz eröffneten den festlichen Abend. Mit einem liebevoll gestalteten Rückblick, der die gemeinsame Schulzeit als Geschichte erzählte und mit vielen Bildern untermalte, wurden Erinnerungen an die vergangenen Jahre wieder lebendig. Für einen besonderen Moment sorgte der Lehrerchor, bevor Schüler- und Klassensprecher Maxi Sippl stellvertretend für den Jahrgang auf die gemeinsame Zeit zurückblickte.
Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Zeugnisse und Abschlüsse, sondern vor allem die Menschen, die diesen Weg gemeinsam gegangen sind. Als schließlich Lehrkräfte, Eltern sowie Mitschülerinnen und Mitschüler verabschiedet wurden, blieb kaum ein Auge trocken. Es wurde gelacht, erinnert und geweint – über die vielen kleinen und großen Momente, die aus einer Gruppe junger Menschen eine echte Gemeinschaft gemacht haben.
So endete für erstunseren en Jahrgang 10 ein bedeutendes Kapitel. Was bleibt, sind nicht nur Abschlüsse und Zeugnisse, sondern Freundschaften, Erinnerungen und die Gewissheit, gemeinsam etwas Einzigartiges geschaffen zu haben: die ersten Absolventinnen und Absolventen zu sein. Ganz ohne Vorlage. Ganz ohne Vergleich. Auf ihrem eigenen Weg.



